Die Zeitung der Absolventen

Eines der umfangreichsten und zeitaufwändigsten Aufgaben ist die Maturazeitung. Kurz: Man kann gar nicht früh genug damit anfangen. Bevor man erste Inhalte in Form bringt, sollte ein Konzept ausgearbeitet werden. Dieses Konzept legt fest, was in die Maturaballzeitung soll. Damit sind nur Überbegriffe gemeint, also wie viel Platz jeder Schüler in der Zeitung bekommt, welche Fotos sollen hinein und wie viel Platz wird für die einzelnen Bereiche benötigt werden, wird in Farbe oder Schwarz-Weiß gedruckt? Wenn das Konzept erstellt ist, muss man sich nach einer Druckerei umschauen. Wieder gilt: Unbedingt die Angebote und Preise vergleichen! Die Unterschiede sind oft sehr groß. Wie gut sich die Zeitung verkaufen lässt, ist schwer vorauszusagen. In 90 Prozent der Fälle genügt eine Auflage von 500 Stück. Mehr als 700 Exemplare werden normal nicht gebraucht. Wenig überraschend ist der Farbdruck wesentlich teurer als eine Schwarz-Weiß-Version. Wer unbedingt in Farbe drucken möchte, muss bei manchen Druckereien sogar doppelt so tief in die Tasche greifen. Wie kommt man zu den besten Angeboten? Nachdem das Basiskonzept der Maturazeitung fertig ist, weiß man, welche Leistungen man beanspruchen möchte. Am besten ist es, wenn man alle gewünschten Leistungen zusammenfasst und um einen Preisvorschlag bei allen bekannten Druckereien anfragt. Fragt auch nach, wann ihr die Daten einreichen müsst und vor allem in welchem Format, um die Maturazeitung am gewünschten Termin abholen zu können. Was soll in die Zeitung? Üblicherweise bilden die Schülerseiten den Hauptteil der Zeitung. Jeder Schüler sollte durch einen Steckbrief und einen Text beschrieben werden und ein Bild ist immer ein netter Zusatz. Zumindest kurz sollten auch die wichtigsten Klassenlehrer vorgestellt werden, wenn es der Platz zulässt, dann auch mit Foto. Bittet auch euren Klassenvorstand eine Seite über eure Klasse zu schreiben, wo er auf die vergangenen Jahre Rückschau hält. Immer gern gelesen werden witzige Zitate aus dem Schulalltag genauso wie ironische Erzählungen aus dem Klassenzimmer. Grundsätzlich sollte alles in der Maturaballzeitung Platz finden, was ihr den typischen Stil der Klasse verleiht. Nicht fehlen darf ein Impressum. Auch wenn es bei einer Maturazeitung nicht ganz so genau genommen wird, so ist ein Impressum trotzdem gesetzlich Pflicht. Die Maturazeitung soll nicht nur Erinnerungen für die Zukunft sichern, sondern nicht unwesentlich sind die Einnahmen, die mit ihr erzielt werden können. Zum einen kann man den Sponsoren in den Bettelbriefen zusätzlich einen Werbeplatz anbieten und zum anderen fließen die Einnahmen beim Verkauf direkt in die Kassa. Der angebotene Zeitplan hilft beim Festlegen der Termine für die jeweiligen Aufgaben.

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